Über Uns

Aus „zwei“ mach „eins“!

Wie unser Name, möchte auch ich aus zwei unterschiedlichen Themen, ein Thema machen. Gewaltprävention und Selbstverteidigung. Klingt komisch? Ist es aber bei genauerer Betrachtung nicht.

Natürlich ist die Gewaltprävention gegen die Gewalt gerichtet und die Selbstverteidigung wird in Gewaltsituationen benutzt.

Es ist jedoch nachgewiesen, dass Menschen die Selbstverteidigung, Kampfsport oder Kampfkunst betreiben, ein starkes Selbstvertrauen entwickeln. Dadurch besitzen sie eine sichere Körperhaltung und Körpersprache und fallen somit schon aus dem klassischen Opferbild heraus. Da sich aber Täter in der Regel „Opfer“ suchen und keine „Gegner“ wirkt die Selbstverteidigung bereits präventiv.

Daher sehe ich die Selbstverteidigung als einen Teil der Gewaltprävention.

Natürlich ist dieses nur ein Teil der Gewaltprävention.

Ich beschäftige mich natürlich ebenso mit Themen wie, Mobbing, psychische- und physische Gewalt, sexualisierte- und häusliche Gewalt, Konfliktmanagement, Stress- und Impulskontrolle, gewaltfreie Kommunikation, Teambildung und vielen anderen Themen.

Durch Kurse für Privatpersonen, Unternehmen, Behörden, Schulen und Vereine, werde ich präventiv aber auch interventiv tätig.

Das Ziel ist, die Gewaltbereitschaft zu senken und Schutz vor gewalttätigen Übergriffen zu vermitteln. Ich möchte die Gewalt bekämpfen, bevor Sie überhaupt entsteht.

Meine eigene Geschichte mit Mobbing und Ausgrenzung

Ich bin im Jahr 1982 geboren habe den Kindergarten recht schadlos überstanden und wurde in die Grundschule eingeschult. Dort habe ich meinen ersten persönlichen Kontakt mit dem Thema Mobbing erlebt. Als rothaariger Junge, war ich schnell das Ziel von einigen. Noch dazu habe ich Fußball gehasst, was dazu führte, dass ich im Sportunterricht immer als letzter in eine Mannschaft gewählt wurde. Puh, nun lernte ich zum Mobbing auch noch die Ausgrenzung kennen. Mit diesen zwei Problemen stand ich nun da. Meinen Eltern oder meiner Lehrerin konnte, nein wollte ich es nicht erzählen. Ich wollte nicht schwach wirken. Also fing ich an, jedem der mich ärgerte, mit Schlägen zu drohen. Was auch erstmal funktionierte. Jedoch waren leider auch Schüler dabei, denen das total egal war und die recht schnell merkten, dass ich überhaupt keine Ahnung davon hatte mich zu schlagen. Das bekamen dann auch die anderen mit und ich stand da, wie vorher.

Was mache ich jetzt, damit es aufhört?

Natürlich! Ich mache Kampfsport und zahle es allen anderen, dann heim.

Gesagt, getan. Ich ging also zu zwei Vereinen und wollte mich anmelden. Bei der Frage, warum ich Kampfsport machen möchte, erzählte ich meinen Leidensweg und meinen Plan. Komisch! Ich wurde abgelehnt. Nur ein netter, chinesischer Mann, ganz ohne Verein oder Schule, sagte zu mir, „Wenn du wirklich lernen möchtest, kann ich dich unterrichten“.

JUHU! Ich zeige es euch allen. Dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch.

Schnell merkte ich jedoch, dass Kampfsport etwas völlig anderes ist und der Sinn und die Ziele, auch weit von meinen Zielen abwichen. Ich lernte Dinge wie: Respekt, Regeln befolgen, andere nicht verletzen. Natürlich lernte ich auch, mich zu verteidigen. Aber das wurde mir immer unwichtiger, ja auch meine Rachegedanken waren weg. Das aber aller unglaublichste war, dass ich immer weniger Ärger hatte und die gelernten Techniken gar nicht brauchte. Auf einmal hatte ich auch wieder Freunde. Genau die Freunde, mit denen ich mittlerweile zusammen trainierte.

Natürlich ging mein Leben weiter. Damit möchte ich euch an dieser Stelle aber nicht weiter langweilen.

Zu meiner Person

Ich bin ausgebildeter Gewaltpräventionstrainer und Gewaltpräventionspädagoge, Kickboxtrainer (HKBV und WAKO Deutschland), Übungsleiter C (DOSB), Trainer für Selbstverteidigung (BVS) und beschäftige mich seit Jahren mit Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung. Außerdem bin ich gelernter Maschinenbaumechaniker und geprüfter Wirtschaftsfachwirt und war einige Jahre im Personalbereich tätig.

Durch meine Zeit im Bereich Kampfkunst, kann ich auf Erfahrungen aus dem Thai-Boxen, Kickboxen, Goshin Jitsu, Ju Jitsu, Kyusho Jutsu und der Realistischen Selbstverteidigung zurückblicken. Daher nutze ich für die Selbstverteidigung nicht nur eine Technikrichtung, sondern kombiniere die geeignetsten Techniken aus vielen verschiedenen Richtungen.

Durch die gute Vernetzung mit anderen Trainern, Meistern und Großmeistern resultieren natürlich auch ständige Weiterbildungen. Dadurch ist mein Selbstverteidigungssystem, ein sich ständig weiterentwickelndes System, aus einfachen, wirkungsvollen und leicht zu lernenden Techniken.

Aus meiner beruflichen Laufbahn kommen noch mehrere Jahre Erfahrung aus dem HR Management hinzu. Personalführung, Ausbildereignung, Konfliktmanagement gehörten also zu meinen täglichen Aufgaben. Daher sind mir natürlich auch Themen wie Mobbing, Gewaltprävention, Gesundheit der Mitarbeiter nicht fremd und ich kann mich daher sehr gut in beide Betrachtungsweisen (von Chef zu Mitarbeiter, von Mitarbeiter zu Chef) sehr gut hineinversetzen.

Was mache ich anders?

Als erstes trenne ich Gewaltprävention und Selbstverteidigung nicht strikt voneinander.

Meine Angebote kann ich aufgrund meiner geografischen und räumlichen Ungebundenheit, bundesweit und absolut zeitflexibel anbieten.

Ob die Kurse in der Zeit von Montag bis Freitag, am Wochenende, in den Morgenstunden oder den Abendstunden stattfinden, ist absolut flexibel planbar.

Ich kämpfe im Bereich Gewaltprävention nicht nur gegen ein Thema. Egal ob Mobbing, Gewalt, Ausgrenzung, sexualisierte Gewalt, häusliche Gewalt, Fremdenhass oder andere Themen. Gewalt findet in den unterschiedlichsten Formen statt und muss bekämpft werden.

Bei der Selbstverteidigung ist mir wichtig, dass sich jeder mit meinen Techniken verteidigen kann. Daher habe ich mich spezialisiert auf die Selbstverteidigung unter der Nutzung von Nerven- und Vitalpunkten, wodurch alle meine gezeigten Techniken enorm verstärkt und die Effektivität erhöht wird. Daher wird keinerlei Kraft, Fitness oder Beweglichkeit benötigt und das Alter spielt keine Rolle.